Archive for the 'Lehre' Category

Stilblüten

Zum Ende des Semesters möchten wir es uns nicht nehmen lassen, die schönsten Stilblüten (sic) aus 595 Bachelor-Klausuren zur Vorlesung Unternehmensführung 1 zu präsentieren.

Die Begriffe Job Enlargement und Job Rotation verstehen viele Studierende anscheinend doch sehr wörtlich:

  • Job Enlargement bezieht sich auf die Größe des Arbeitsplatzes.
  • Beim Job Enlargement wird der Arbeitsplatz vergrößert. Man kann sich vom Platz her vergrößern und das Umfeld persönlicher einrichten.
  • Job Rotation: Auslandsreisen machen.

Auch die hybride Strategie des Outpacings wird sehr praxisnah erläutert:

  • Bei der Hybriden Strategie (Outpacing) vermischt man relativ teure Produkte mit relativ billigen Produkten
  • Das beste Beispiel für die Hybridstrategie ist Toyota, denn die Hybridautos sind inzwischen synonym für Hybridstrategie.
  • Die hybride Strategie spezifiziert sich auf die Wettbewerber, dazu gehört die Bedrohung der Konkurrenten.

Ganz besonders kritisch stehen die Studierenden offensichtlich Stäben und damit verbunden der Stab-Linien-Organisation gegenüber:

  • Stäbe deuten darauf hin, dass die Organisation fehlerhaft ist.
  • Stäbe werden als Wasserköpfe bezeichnet, da sie ihr Expertenwissen zum Besten geben, auch wenn sie nichts von der täglichen Arbeit eines Unternehmens verstehen.
  • Stäbe haben keine Entscheidungs- oder Weisungsbefugnis, weswegen sie als Blase bezeichnet werden.

Mit einem Schmunzeln auf den Lippen wünschen wir allen Studierenden schöne Semesterferien!

Stellenmarkt für Betriebswirte

„Den Arbeitsmarkt für kaufmännische und betriebswirtschaftliche Aufgaben in Deutschland bringt so schnell nichts aus dem Gleichgewicht.“ Dieses Fazit zieht die Financial Times Deutschland in einem aktuellen Artikel. Sie bezieht sich dabei auf Ergebnisse des Adecco-Stellenindex 2010/2011, der anhand von Stellenanzeigen in Printmedien erstellt wird. Demnach stammen rund ein Drittel der 127.000 offenen Stellen für Kaufleute aus den Bereichen Management, Organisation & Verwaltung, ca. 10% aus dem Finanz- & Rechnungswesen. In der Werbung, der Vermarktung und dem Vertrieb ist mit mehr als 50% der Stellenanzeigen das größte Potential für Jobsuchende vorhanden. Eine Aufgliederung der gesuchten Spezialisierungen nach Bundesländern findet sich hier.

 

Drei Minuten Redezeit

Was kann man schon in drei Minuten sagen? Nicht sonderlich viel. Und sicherlich nicht frei. Deshalb hier das Manuskript meines FameLab-Auftritts inklusive Regieanweisungen in Klammern:

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Upcoming Documentary: The Joy of Stats

BBC Four is showing Hans Rosling’s Joy of Stats documentary next week. Check out the trailer, it’s absolutely beautiful for anyone remotely interested in presenting or teaching quantitative research. And be sure to check back next week with your favorite p2p service for watching the documentary beyond British borders.

Update: And now they’ve even taken down the trailer. Darn.

Update 2: You can’t stop the Interwebs. Trailer up again on YouTube.

Ausleihe von Büchern aus der Bibliothek des Lehrstuhls

Inzwischen bekommt man über Google Scholar (mit Verweisen auf JSTOR und EBSCO) und Google Books so ziemlich jede Quelle in elektronischer Form. Abhängig von der eigenen Forschung (i.e., Seminar- oder Abschlussarbeit, andere Monographie, single oder coauthored working oder journal paper etc.) muss man allerdings noch immer das eine oder andere Buch in die Hand nehmen.

An dieser Stelle holt einen unter Umständen die physische Realität schnell ein, insbesondere wenn man feststellen muss, dass nicht jedes im OPAC gefundene Buch auch in der WiWi-Bib oder der Stabi vorhanden ist, sondern an irgendeinem Lehrstuhl zur Dauerausleihe steht. “Ausgeliehen bis 2037″ ist meist der erste Hinweis auf die nun beginnende Odyssee.

Nicht so mit uns, denn wir gewähren nun auch elektronisch Einsicht in die Bücherregale unserer wohlsortierten Bibliothek. Dort finden sich zwei wichtige Regale, die einfach durchsucht werden können: Zum einen die eigentliche Bibliothek der bei uns vorhandenen Bücher, zum anderen ein Regal mit dem Namen Ausleihe, das die Bücher auflistet, die gerade ausgeliehen sind. Alles ganz einfach.

Und wer sich nun eines der hoffentlich bei uns vorhandenen Bücher ausleihen möchte, der kann dies entsprechend unseren Richtlinien gerne tun, wiederum ganz in der physischen Realität.

Wanted: Bachelor Thesis on Montréal School of Organizational Communication

Are you looking for a topic to write your bachelor Thesis on? Are you a management major? Are you interested in organization studies? If you’ve answered all of these questions with a Yes!, then you’ve come the right place. We’re looking for a dedicated student to write his or her bachelor thesis on:

James R. Taylor and The Montréal School of Organizational Communication: An Ego-Centric Coauthorship Study

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E-Mail-Etikette

Die ersten Vorlesungen sind gelaufen und am Lehrstuhl füllen sich unsere elektronischen Postfächer. Ganz vom Inhalt der E-Mails an uns abgesehen (Wann ist die Übung noch einmal genau? Zwei- oder dreistündig? Muss ich eine Klausur schreiben?) ist gerade die Ansprache des Professors und der Mitarbeiter am Lehrstuhl ein Problem. Professor Löffler von der Universität Paderborn hat hierzu einige Hinweise zur E-Mail-Etikette (PDF) zusammengetragen, der wir uns nur anschließen können.

Moot Conference

Based on the idea of holding moot court, I’m chairing a moot conference for my seminar on network governance.

Seven teams of three students are putting their own research to the scrutiny of their peers and the chair. They’ll have 20 minutes of talk time followed by 10 minutes of discussion by a rival team. The research topics range from the rags-to-riches network of young actors as burried in the IMDb to political affiliation networks in the German Bundestag.

I’ll see if I can keep you posted about the research itself. In any case, if you’re a student yourself and want to take my research seminar, put in a petition this fall. So far, it’s been great, but unfortunately it was just a trial balloon.

Not Much News–Or Is It?

We’ve been busy with doing scientific stuff all day all week, ‘cept bloggin’ about it. We’re hard into putting together a huge research proposal for the BMBF, working on our final submissions to EGOS, setting up our cases for the June lectures on Strategic Management, supervising the different research projects coming out of Network Management, and, and, and.

So, there you go, we’re busy bees, obviously. There is not much news or at least no big news story to break. It’s just the every day life of scientists deep into doing what they do. But don’t be mistaken, there is not a single moment of boredom. As far as I’m concerned, I don’t the hell what being bored means anymore. (Ramble, ramble, ramble.)

Stay tuned for more news to come.

Die Organisation Strategischer Allianzen

Wieder einmal das Thema Open Handset Alliance, diesmal auf dem 5. Hamburger Science Slam. Das mit gut und gerne 100+ Menschen voll besetzte Haus III&70 lässt sich am Freitagabend offensichtlich hinreißen und vergibt für die Organisation Strategischer Allianzen am Beispiel Android den 1. Platz.

Android versus Apple

Android versus Apple

Glückwunsch an, nun, mich selbst zunächst, da hier und jetzt Wissenschaftler und Autor in einem. Erste Eindrücke finden sich auf der Facebook-Seite des Science Slams. Video folgt nach Freigabe.

Update: Und auch die ersten Zeitungsartikel zum Science Slam trudeln ein, so beispielsweise die TAZ. Und der 5. Hamburger Science Slam auf YouTube (so ab Minute 4:20).